Warum Saisonbilder mehr bewegen als ein neuer Slogan

Ein neuer Slogan kostet Abstimmung, Freigaben und oft eine teure Schaltung. Saisonbilder kosten vor allem Aufmerksamkeit: Welche Motive zeigen Sie im November, wenn die Sommerstrände leer sind?

In Gesprächen mit Tourismusverbänden entlang der Nordseeküste fällt auf, dass die Sommerkampagne häufig präzise geplant ist, während die Nebensaison mit Archivfotos aus Juli und August überbrückt wird. Gäste merken das. Buchungsanfragen verschieben sich dann auf Hotspots, die ehrlichere Herbstmotive zeigen.

Ein praktikabler Einstieg: Wählen Sie drei typische Nebensaison-Erlebnisse – etwa Wattwanderung bei grauem Himmel, Museumsnachmittag und Kurzurlaub unter der Woche – und lassen Sie dafür frische Aufnahmen entstehen. Der Slogan kann bleiben; die Bilder tragen die Botschaft.

Automate My Scripts empfiehlt, Bildbriefings an den Gästereisen der kalten Monate auszurichten, nicht an der Wunschvorstellung des Hochsommers. So bleibt Standortmarketing glaubwürdig und spart teure Claim-Runden.